FUTURE PAYMENT PLATTFORM
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Wozu dient die Plattform FUTURE PAYMENT?


 

Um das Bewusstsein für die Vorteile von Kartenzahlung zu steigern, wurde Anfang 2015 die Informationsplattform FUTURE PAYMENT gegründet.


Das Ziel der Informationsplattform ist es, die Thematik der Zahlungsmodalitäten kritisch aufzubereiten, zu hinterfragen und die Vorteile der bargeldlosen Bezahlung darzustellen.


Die Informationsplattform FUTURE PAYMENT bietet umfangreiche Argumentarien sowie Best Practice Beispiele für das bargeldlose Zahlen und setzt sich für eine Kostentransparenz der unterschiedlichen Zahlungsmöglichkeiten Bankomatkarte und Bargeld ein.

 


Wieso wurde die Informationsplattform FUTURE PAYMENT gegründet?


 

2015 stellten die Wirtschaftsexperten Hanns A. Abele und Guido K. Schäfer ihre Studie „Die Kosten des Bargelds in Österreich“ vor, in der sie sich mit den volkswirtschaftlichen Kosten der Zahlungsmöglichkeiten Bargeld und Bankomatkarte auseinandersetzten.


Fakt ist, dass ein mittelfristiges Einsparungspotenzial bis zu 300 Millionen Euro pro Jahr möglich ist, wenn der Anteil an Bankomatkartenzahlung erhöht wird.


Mit der Plattform FUTURE PAYMENT soll ein größeres Bewusstsein für die vielen Vorteile der Kartenzahlung geschaffen werden, um ein solches Potenzial auszuschöpfen.

 


Welche Akteure kommen auf der Informationsplattform zu Wort?


 

Die Informationsplattform FUTURE PAYMENT fördert den Dialog zwischen ExpertInnen aus den Bereichen Handel, Wirtschaft, Mobilfunk, Technik, Trend- und Zukunftsforschung, Wissenschaft sowie allen Bevölkerungsgruppen der breiten Öffentlichkeit.


FUTURE PAYMENT bietet umfangreiche Informationen zu Entwicklungen im Bereich des bargeldlosen Zahlens und Möglichkeiten zur Diskussion von unterschiedlichen Standpunkten.  Nur gemeinsam und unter Berücksichtigung unterschiedlicher Standpunkte kann eine produktive, ergebnisorientierte Diskussion zum Thema geführt werden.

 


Welche Vorteile hat die Bankomatkartenzahlung gegenüber der Barzahlung?


 

Die Bankomatkartenzahlung ist einfach, sicher, zeitsparend und volkswirtschaftlich kostengünstiger als die Barzahlung.

 


Wieso ist die Zahlung mit Bankomatkarte sicherer als die Barzahlung?


 

Beim Bezahlen mit der Bankomatkarte werden keine sicherheitskritischen oder personenbezogenen Daten übertragen, da diese nicht auf der Karte gespeichert sind. Daten wie Name, PIN-Code oder Information über die Ware, können nicht ausgelesen werden. Ausgelesen werden kann die Kartennummer, die jedoch genauso aussagekräftig wie eine abgelesene Autonummer ist, mit der man per se auch nichts anfangen kann. Bei Verlust oder Diebstahl der Barzahlung ist der Geldbetrag nicht ersetzbar, bei Verlust oder Diebstahl der Bankomatkarte kann kein Geldbetrag entwendet werden. Für die Verwendung der Karte am POS braucht es den PIN, für Login im Online-Banking sind Passwörter und erweiterte Zugangsdaten notwendig.

 


Wie kann garantiert werden, dass persönlichen Daten der Karte sicher sind und nicht an Dritte gelangen?

 

Alle kundenbezogenen Daten unterliegen dem Bankgeheimnis und werden somit von allen Kreditinstituten mit Verschwiegenheit bewahrt.

 


Inwiefern ist eine Zahlung mit Karte günstiger?


 

Die volkswirtschaftlichen Kosten von Bargeld sind beträchtlich. Bargeld muss produziert, transportiert,aufbewahrt und gesichert werden. Bis Bargeld für die Zahlung am POS (Point of Sale), zum Beispiel an der Kassa im Supermarkt, für den Konsumenten bereitsteht, bedarf es einem hohen Arbeits-, Zeit- und Geldaufwand.Und auch nach dem Zahlvorgang bedeutet es Kosten im Bargeldhandling und der sicheren Verwahrung.


Die variablen Kosten von Bargeld steigen mit der Betragshöhe, die fixen Kosten von Bankomatkartenzahlungen bleiben stabil. Das bedeutet, wenn ich eine Barzahlung in der Höhe von 30 Euro tätige, steckt darin weitaus mehr Aufwand (=höhere volkswirtschaftliche Kosten) als in einer Zahlung mit Bankomatkarte in derselben Betragshöhe.


Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter folgendem Link:
Präsentation_Die Kosten des Bargelds in Österreich

 


Wo liegt die Betragsgrenze für diese kosteneffiziente Zahlungen?


 

Die Kostengrenze liegt derzeit bei 10 Euro, deshalb ist es bereits ab einem Betrag von 10 Euro kostengünstiger mit Bankomatkarte zu bezahlen. Durch die neue Kontaktlostechnologie (NFC) wird dieser Betrag in den nächsten Jahren deutlich sinken. Bankomatkartenzahlungen werden deshalb auch bei immer kleineren Beträgen die volkswirtschaftlich kosteneffizientere Zahlungsweise in Österreich darstellen.

 


Wie hoch sind die volkswirtschaftlichen Kosten pro Transaktion in Österreich?


 

Bargeldzahlungen kosten 40 Cent pro Transaktion, Bankomatzahlungen kommen auf 39 Cent pro Transaktion. Auf den ersten Blick mag die Differenz nicht erheblich sein, doch wenn jeder der rund 6 Mio. erwachsenen ÖsterreicherInnen pro Tag eine Zahlung tätigt, ist der Unterschied beträchtlich. Hier kommen wir auf 2.400.000 Euro Kosten für Bargeldzahlungen und auf nur 2.340.000 Euro Kosten für Bankomatzahlungen.


Kurz: Mittels Bankomatzahlungen könnten wir rund 60.000 Euro pro Tag einsparen!

 


Wie groß ist das Potenzial für Bargeldsubstitution und Kosteneinsparung pro Jahr?


 

Es besteht ein mittelfristiges Einsparungspotenzial von 150 bis 300 Millionen Euro pro Jahr. Auf den Konsumenten heruntergebrochen entspricht das einer Einsparung von 130 Euro pro Person pro Jahr.

 


Wovon hängt die Kosteneffizienz der unterschiedlichen Zahlungen ab?


 

Die Kosteneffizienz hängt grundsätzlich von der Betragshöhe ab, denn mit der Betragshöhe steigen auch die Kosten von Bargeld. Je mehr Bargeld der Konsument zahlt, desto teurer ist auch der Aufwand, der dahintersteckt (Transport, Aufbewahrung, etc.).


Bei einer Bankomatkartenzahlung macht der Betrag allerdings keinen Unterschied – diese Kosten sind nicht variabel. Dementsprechend ist es also bei sehr niedrigen Beträgen noch irrelevant, welche Zahlungsmöglichkeit der Konsument wählt – bei einem höheren Betrag macht die Zahlung mit Bankomatkarte sehr viel mehr Sinn.


 

Wo liegt die Betragsgrenze für kosteneffiziente bargeldlose Zahlungen?


 

Die Kostengrenze liegt derzeit bei 10 Euro, deshalb ist es bereits ab einem Betrag von 10 Euro kostengünstiger mit Bankomatkarte zu bezahlen. Durch die neue Kontaktlos-Technologie (NFC) wird dieser Betrag in den nächsten Jahren deutlich sinken. Bankomatkartenzahlungen werden deshalb auch bei immer kleineren Beträgen die volkswirtschaftlich kosteneffizientere Zahlungsweise in Österreich darstellen.

 


Begriffserklärung


 

PIN-Code:
PIN bedeutet “Personal Identification Number” und ist der persönliche 4-stellige Code zur Zahlungskarte. Mit einem PIN-Code wird in Geschäften, an Automaten etc. bargeldlos bezahlt oder Geld beim Geldautomaten behoben. Im Internet ist niemals eine PIN-Code Eingabe erforderlich.


POS:
POS bedeutet „Point of Sale“ und bezeichnet die Verkaufsniederlassung, wo mittels Bankomatkarte und PIN gezahlt werden kann.