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BLOG   |   28.12.2015
Bargeldlos schifahren in Österreich
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12.06.2015
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Wer kennt das nicht beim Schifahren? Der Platz in den Taschen der Schijacke ist begrenzt. Handy, Taschentücher, Schikarte, Labello, Sonnencreme und vielleicht noch einen Sturmhaube, falls es kalt wird. Wohin also mit der unhandlichen Geldbörse? Futurepayment.at hat sich einige Schigebiete in Österreich angesehen, in denen man das Portemonnaie getrost im Hotelzimmer zurücklassen und den ganzen Tag über bargeldlos mit Karte zahlen kann.
 
 Am Freitog auf d’Nocht montier i die Schi
Auf mei Auto und dann begib i mi
In’s Stubaital oder noch Zell am See
Weil durt auf die Berg obm ham’s immer an leiwaundn Schnee!
 
Wolfgang Ambros besingt, das Stubaital und Zell am See, weil diese Schigebiete den „leiwandsten“ Schnee haben, aber kann im Stubaital auch einfach und unkompliziert bargeldlos gezahlt werden?
 
Stubaier Gletscher
http://www.stubaier-gletscher.com/
 
Zwischen 1.750 und 3.210 Metern liegt am Ende des Stubaitals in Tirol das größte Gletscherschigebiet Österreichs. Durch Höhe und Beschneiungsanlage können hier alle von Oktober bis Juni schifahren und snowboarden. Direkt bei der Mutterbergalm kann das Tagesticket einfach und bequem um 44 Euro bargeldlos gekauft werden.[1] Wer die neuesten Freerideschi oder ein neues Snowboard ausprobieren möchte, der kann das zum Beispiel in einem der drei Intersport-Filialen problemlos mit Karte.[2] Ein besonderes Service gibt es aber noch dazu: Gratis Umtauschmöglichkeit im Skigebiet, so oft man möchte. Das heißt, jeder Schifahrer kann zum Beispiel mehrere Schi ausprobieren oder sich einen neuen Schischuh holen, falls der ursprünglich ausgeliehene Schuh irgendwo drückt. Wenn der Hunger groß wird, sollte dieser im höchsten Restaurant Tirols, im Bergrestaurant „Jochdohle“, gestillt werden. Auch für die Bezahlung von Schiwasser und Gletscher Burger wird kein Bargeld benötigt. Die Rechnung kann mit Karte beglichen werden und oben drauf gibt es noch einen gratis Sonnenliegenverleih.[3] Insgesamt stehen den Schifahrern am Stubaier Gletscher 104 effektive Pistenkilometer zur Verfügung. Hat man diese einmal absolviert und mit den 26 Seilbahn- und Liftanlagen die Gipfel erklommen, so neigt sich der Tag im Schnee auch dem Ende zu. Den Ausklang des Schiausflugs kann man noch im „Schneekristall Pavillon“[4], einer trendigen Bar bei der Bergstation Gamsgarten, genießen – bargeldlos versteht sich. 
 
Schladming – Planai
http://www.planai.at/d  

Spätestens seit der Schi-Weltmeisterschaft 2013 ist Schladming jedem Österreicher ein Begriff und jährlich ist der Nachtslalom Publikumsmagnet für tausende Schifans. Seit 27. November werden auf der Planai bereits die Spuren in den Schnee gezogen. Die Anreise zum Schifahren kann sowohl öffentlich, mit der Bahn oder privat mit dem Auto erfolgen. Parkplätze gibt es direkt bei der Talstation ausreichend. Unter http://ticket.skiamade.com/planai-desktop/calculator/?affiliate=PLANAI kann man den Schipass – egal für wie viele Tage – online kaufen. Dadurch erspart man sich lästiges Anstehen und Warten an der Kassa. Wer aber dennoch lieber vor Ort kauft, kann das Tagesticket um 45 Euro für die insgesamt 45 Liftanlagen, mit Karte zahlen.[5]Auch gleich bei der Talstation der Planai im Herzen von Schladming, gibt es die Möglichkeit Schi, Snowboard sowie Fungeräte auszuborgen und bargeldlos zu bezahlen. Weil Service nicht nur beim Schiwachsen wichtig ist, ist es möglich die Ausrüstung bereits im Vorfeld online zu reservieren.[6]Sind die ersten Schwünge auf den bestens präparierten Pisten einmal gefahren, können auch Kaiserschmarrn, Suppentopf und Früchtetee zum Beispiel in der Holzhackerstube konsumiert und mit Karte bezahlt werden.[7] Zum Abschluss des Tages, können dann alle Schifahrer noch den Zielhang in das Planaistadion hinuntercarven und sich kurz wie Marcel Hirscher fühlen. Auf der Terrasse der „Hohen Tenne“ lässt sich der Schitag wunderbar in der Sonne beenden – natürlich bargeldlos.[8] 
 
Stuhleck
www.stuhleck.at
Das Schigebiet der Wiener lädt ebenfalls seit 28. November alle Schifahrer und Snowboarder zum Vergnügen im Schnee ein. Parkplätze gibt es entweder bei der Tal- oder der Mittelstation. Besondere Kombiangebote von Bahnticket und Tageskarte gibt es zudem einfach und online zu kaufen.[9] Der Tagesskipass am Stuhleck kostet 40,50 Euro und kann vor Ort bequem mit Karte bei den Kassen oder im Vorfeld online bezahlt werden.[10] Schischuhe, Schi, Snowboard, Stöcke oder sonstiges Equipment für den Tag auf der Piste, kann direkt bei der Mittelstation ausgeborgt werden.[11] Auch hier ist eine bargeldlose Bezahlung möglich. Sieben Lifte und 18 Pisten garantieren für jeden Schifahrer, egal ob Anfänger oder Profi, pures Schivergnügen im Schigebiet, das nur etwas mehr als eine Autostunde von Wien entfernt liegt.[12] Geschwindigkeitsstrecke oder FIS-Abfahrt, fordern die Sportler, sodass eine Pause zu Mittag in einem der Restaurants gut tut. Im „W11“ bei der Bergstation der Stuhleckbahn, mit 150 Innensitzplätzen und 400m² Terrasse kann Energie getankt und die Rechnung mit Karte beglichen werden. Auch auf der „Friedrich Hütte“ werden Karten akzeptiert.
 
Saalbach – Hinterglemm
http://www.saalbach.com/de/winter.html
 
Das Schigebiet Saalbach-Hinterglemm wirbt damit, das größte Schigebiet in Österreich zu sein. 270 Pistenkilometer und 70 Seilbahn- beziehungsweise Liftanlagen, lassen das Schifahrerherz höher schlagen. Für 51 Euro kann man einen Tag lang in zahlreichen Snowparks, Natural Freeride Parks sowie auf Flutlichtpisten, Speed- und Rennstrecken den Schnee genießen.[13] Das notwendige Equipment zum Schifahren, vom Helm bis zum Schi, gibt es an mehreren Standorten, wie beispielsweise mitten in Saalbach, ebenfalls bargeldlos zu kaufen oder auszuleihen.[14]
 
Durch die Größe des Schigebiets, welches sich über die Salzburger Orte Saalbach, Hinterglemm, Leogang und das tirolerische Fieberbrunn erstreckt, gibt es zahlreiche Möglichkeiten für einen Einkehrschwung. Für Cashless-Liebhaber eignen sich besonders die Maisalm[15] oder die Breitfussalm, um in der Sonne gemütlich zu Mittag zu essen und ein wenig zu entspannen.
 
Fazit: Österreichs Schigebiete sind innovativ und stellen den Schigästen alle Bezahlmöglichkeiten zur Verfügung. Teilweise ist es auch möglich, Schipass beziehungsweise Ausrüstung zum Schifahren vorab online zu reservieren und zu bezahlen. Somit wird für Ticket und Equipment schon gar kein Bargeld mehr benötigt. Auch auf den Hütten und in den Restaurants kann mehrheitlich mit Karte bezahlt werden, jedoch ist es empfehlenswert, sich vorher über die Bezahlmöglichkeiten zu informieren.
[1] http://www.stubaier-gletscher.com/skigebiet/skipass-preise/skipass-preise-winter/
[2] http://www.stubaier-gletscher.com/skigebiet/skiverleih/skiverleih/
[3] http://www.stubaier-gletscher.com/skigebiet/restaurants/berg-restaurants-sb/die-jochdohle/
[4] http://www.stubaier-gletscher.com/skigebiet/restaurants/huetten-skibars/schneekristall-pavillon/
[5] http://www.planai.at/de/tickets-preise/preise-winter
[6] https://www.intersportrent.at/shop/de/shop/index?select_shop=16878
[7] http://www.holzhacker.net/de/restaurant/menuekarte-restaurant-holzhackerstube.php
[8] http://www.tenne.com/
[9] https://kombitickets.railtours.at/oebb-plus-winterangebote/oesterreich/stuhleck/stuhleck-semmering.html
[10] http://www.stuhleck.at/html/D/tickets.asp?pass=x
[11] http://wwww.schnee-sport.at/de/anfahrtsplan.html
[12] http://www.stuhleck.at/html/D/schneebericht.asp?pass=x
[13] http://www.saalbach.com/de/winter/skicircus/skipasspreise/skipasspreise.html
[14] http://www.sporthagleitner.com/de/
[15] http://www.maisalm.com/
 
Foto:
Foto Header: http://img3.onthesnow.com/image/gg/11/skifahren_flachau_116216.jpg
Stubaier Gletscher http://www.stubaier-gletscher.com/fileadmin/userdaten/stubaier-gletscher/bilder/header/header_skifahrer_2015.jpg
Foto Schladming/Planai Planai-Hochwurzen/ikarus.cc
Foto Stuhleck: : http://www.stuhleck.at/higru2011/1920×1080/w11-panorama.jpg
Video Saalbach: http://youtu.be/drqcOrOBAYQ