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1. Das neue digitale Haushaltsbuch

Wir kennen es alle von Mamas Schreibtisch oder aus Großmutters Küche – das Haushaltsbuch, in welchem penibel die Ein- und Ausgaben für den Haushalt niedergeschrieben wurden. Auch jedes Unternehmen braucht für die Nachvollziehbarkeit eine genaue Ein- und Ausgabenrechnung. Also warum nicht auch für das eigene Leben und die persönlichen Finanzen etwas mehr Struktur schaffen? Heute gibt es für die Ausgabenkontrolle zahlreiche Apps, die auch von Onlineportalen, wie www.chip.de, regelmäßig getestet werden. Für IOS gibt es beispielsweise “Live Expenses” oder “Haushaltsbuch MoneyControl“, die beide kostenlos erhältlich sind. Android bietet “AndroMoney Buchhaltung“, “Financisto – Expense Manager” und “Expense Manager” ebenfalls kostenlos an.[1] Und der positive Nebeneffekt? Tendenziell tätigen wir durch das Aufschreiben unserer Ausgaben weniger Fehlkäufe.
 
2. Öfter zur Bankomatkarte greifen!

Die APPs der Banken zeigen heutzutage fast im Echtzeitmodus unsere Ausgaben an. Gerade eben noch das Frühstück beim Bäcker mit Bankomatkarte bezahlt, ist die Abbuchung bereits in der APP ersichtlich. Eine bessere Ausgabenkontrolle gibt es nicht. Und nie zuvor gab es mehr Möglichkeiten, sich jederzeit einen guten Überblick über die eigenen Finanzen zu verschaffen: 24/7 Bank-Foyers mit Kontoauszugsdruckern, Online-Banking in Echtzeit und Produkte der österreichischen Bankenmachen modernstes Banking möglich. Zahlungen werden nicht nur dokumentiert, sondern der User kann diese auch suchen beziehungsweise kann angezeigt werden, wie viel in einem gewissen Zeitraum für Essen, Kleidung oder Benzin ausgegeben wurde. Der integrierte Finanz Manager kategorisiert und analysiert automatisch Einnahmen und Ausgaben und zeigt mittels Balken und Tortendiagrammen visuell die Geldflüsse des Users an. Auch, wenn Wissenschaftler festgestellt haben, dass wir einen Kauf über 100 Euro schwieriger bar zahlen, als mit Bankomatkarte, sind die Kontrollmöglichkeiten über das Geld, aufgrund der Digitalisierung, heute viel besser und die getätigten Ausgaben daher leichter nachvollziehbar.[2] Das mühsame Rechnungen aufheben und ablegen gehört somit der Vergangenheit an.
 
3. Bankomatkarte Mobil

Die Bankomatkarte wird nun auch in Österreich mobil und mit dieser kommt auch eine APP, die mit der Funktion „Kartenverlauf“ dem User die Möglichkeit anbietet, die letzten 10 Transaktionen mit der Bankomatkarte mobil einzusehen. Angezeigt wird Datum und Betrag der Kauftransaktion. Die Aktualität des Kartenverlaufs ist abhängig von einer aufrechten Internetverbindung auf dem Smartphone. Bei Transaktionen ohne Datenverbindung (bzw. bei Transaktionen im Ausland und deaktiviertem Datenroaming) werden die Zahlungen erst wieder angezeigt, wenn das Smartphone über eine Internetverbindung verfügt.[3] Somit können die letzten getätigten Zahlungen leicht überprüft beziehungsweise einsehen und am Weg nach Hause, ins Büro oder in der U-Bahn in die „Ausgaben-App“ übertragen werden. Des Weiteren ist für die Bankomatkarte mobil auch eine eigene Budget Tracker APP geplant, die einen noch besseren Überblick über die eigenen Finanzen, die „Needs“ und „Wants“ und die selbst gesetzten Ziele schaffen wird.
 
4. Der Umgang mit Geld kann gelernt werden – Ausgabenkontrolle bei Kindern

Lernen mit Geld umzugehen, ist eine wichtige Angelegenheit und daher haben es sich zahlreiche Vereinigungen und Unternehmen zur Aufgabe gemacht, die Finanz-Bildung zu verbessern. Schulungen für Kinder und Lehrlinge oder auch die Entwicklung von Spielen wie „Cure Runners“, die den Umgang mit Geld spielerisch trainieren sind zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Auch die österreichischen Banken sind sehr aktiv und haben eigene Unterlagen für Schülerinnen und Schüler, Pädagoginnen und Pädagogen sowie Studierenden online zur Verfügung gestellt, damit diese den Umgang mit Geld besser erlernen.[4] Bei gewissen Banken können Kinder ein sogenanntes Taschengeldkonto erhalten, um bereits früh in Kontakt mit Bankomatkarte, Kontoauszug und Überweisungen zu gelangen. Die Jugendlichen erhalten ein gratis Konto mit vielen Extras inklusive Startbonus oder jährlicher Kontoprämie und einer eigenen Bankomatkarte, natürlich ohne Überziehungsrahmen.
Der Umgang mit Geld sowie die Kontrolle über die Finanzen kann gelernt werden. Selbstdisziplin und eine realistische Einschätzung der eigenen finanziellen Lage sind dabei wichtig. Schulden sind nicht generell problematisch, sollten jedoch gut im Auge behalten und nach Möglichkeit nicht für alltägliche Konsumgüter in Kauf genommen werden.
 
  1. [1] http://praxistipps.chip.de/einnahmen-und-ausgaben-verwalten-die-besten-apps_9562
  2. [2] http://t3n.de/news/bargeld-abschaffen-schulden-ueberwachung-626909/
  3. [3] http://www.bankomatkarte-mobil.at/faq-fragen-zum-bezahlvorgang/#toggle-id-12
  4. [4] http://finanz-bildung.at/finanzbildung/index.php/home.html
Foto: http://www.adpic.de/lizenzfreie_bilder/Berufe%20_und_%20Branchen/Handel/Einnahmen_und_Ausgaben_176418.html