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BLOG   |   16.02.2017
„Future Commerce-Handel 2025“ - Wie kaufen wir in Zukunft ein?
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Digitalisierung im Handel
30.11.2015
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Haben Sie sich schon einmal ausgemalt wie es wäre, wenn Ihr Kühlschrank von selber merkt, dass der Milchvorrat zu Ende geht und automatisch Bestellungen aufgibt? Oder wie es wohl ist, wenn VerkäuferInnen im Shop bald gänzlich durch Self-Service-Kassen abgelöst werden und das einzige Gerät zum Einkaufen eigentlich nur mehr das Handy in Ihrer Hosentasche ist? Im Rahmen der Studie „Future Commerce – Handel 2025“ wurden solche möglichen Entwicklungen und Trends im Handel, getrieben durch die voranschreitende Digitalisierung, genauer unter die Lupe genommen. Durchgeführt wurde die Studie für den Handelsverband von einem Konsortium bestehend aus dem Innovationszentrum evolaris next level GmbH, der Wiener Kreativagentur menonthemoon, sowie dem Online-Research Institut Marketagent.com in Zusammenarbeit mit  PSA Payment Services Austria GmbH.

 
Autonomes Einkaufen unter Zuhilfenahme digitaler Geräte ist realistischstes Zukunftsszenario

Im Rahmen der Studie wurden drei unterschiedliche Szenarien skizziert, die zeigen wie der Handel der Zukunft aussehen könnte. Der Fokus lag dabei auf der Sicht der KonsumentInnen. Mithilfe einer Online-Befragung gaben die Personen eine Bewertung ab, wie realistisch sie die einzelnen Szenarien einschätzen.
 
  • Szenario 1: Einkaufen mithilfe von digitalen Assistenten
    Immerhin 3 von 10 der Befragten können sich vorstellen, zukünftig mit einem persönlichen-digitalen Assistenten einkaufen zu gehen.Dieser ergreift via Smartphone während des Einkaufs die Initiative und macht von sich aus aktiv personalisierte Vorschläge auf Basis der Kaufhistorie und Präferenzen der KundInnen.
     
  • Szenario 2: Automatisiertes Einkaufen
    Dass smarte Produkte, die mit dem Internet verbunden sind, zukünftig Informationen eigenständig versenden und empfangen und dadurch Bestellungen, Bezahlungen und Lieferungen – mit oder ohne Bestätigung eines Menschen – übernehmen, ist für 4 von 10 Befragten denkbar. Wie z.B. eine Kaffeemaschine mit smarter Box, die die Anzahl der Kapseln per Sensor erkennt und den Füllstand an den Hersteller sendet, um einen Bestellvorgang auszulösen.
     
  • Szenario 3: Autonomes Einkaufen
    Knapp 6 von 10 Befragten finden das Szenario des autonomen Einkaufens realistisch. Dabei handelt es sich um das selbstständige und persönliche Einkaufen, wobei jedoch digitale Geräte als Unterstützung herangezogen werden. Die Initiative geht hier von den KäuferInnen aus, die auf ihren Geräten bewusst nach Informationen suchen. Wie z.B. die Verwendung des Mobile Wallet am Smartphone, wo Zahlungsinformationen sowie Bonuskarten und Gutscheine hinterlegt sind.

Das Ergebnis der Studie zeigt, dass sich die Befragten einen gewissen Autonomiegrad beim Einkaufen bewahren möchten. Digitale Geräte sollen jedoch den Einkaufsprozess möglichst gut und effizient unterstützen.

KundInnen präferieren Technologien, die kein Kopfzerbrechen bereiten
Die Studie zeigt auch, dass bereits jetzt zwei von drei InternetnutzerInnen mindestens einmal im Monat über das Internet einkaufen. Der wichtigste Aspekt für österreichische InternetkäuferInnen ist mit Abstand die kostenlose Zustellung der bestellten Waren. Ein verlässlicher Zustelltermin und eine kostenlose Rücksendemöglichkeit gehören ebenfalls zu den ausschlaggebenden Entscheidungsfaktoren.
Abschließend hält die Studie fest, dass sich wohl auch jene Technologien in Zukunft durchsetzen werden, die leicht „handlebar“ sind und den KundInnen wenig Kopfzerbrechen bereiten. Man darf KundInnen vor allem nicht mit den Entwicklungen der Technologie alleine lassen. Insbesondere Handels-MitarbeiterInnen kommt daher auch in Zukunft eine Schlüsselrolle zu, indem sie eine wichtige Beratungs- und Serviceschnittstelle zwischen der realen Welt im Shop und den digitalen Möglichkeiten beim Einkaufen im Web einnehmen.

 

Weitere Details zur Studie können hier nachgelesen werden: https://www.handelsverband.at/presse/presseaussendungen/future-commerce/