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Vor 35 Jahren, im Herbst 1980, trat Österreich in die Ära des „Plastikgeldes“ ein.
Der erste Bankomat Österreichs wurde in der Wiener Innenstadt eröffnet. Dadurch wurde Geldbehebung mit dem einfachen und sicheren Prinzip Karte und PIN Code in Österreich möglich. Alle Österreicherinnen und Österreicher sollten an allen Geräten rund um die Uhr und an 7 Tagen die Woche abheben können.
 
Von Anfang an entschieden sich die österreichischen Banken für eine besonders konsumentenfreundliche Variante – zu einem einheitlichen System für alle Karteninhaber, anders als in anderen Ländern wie zum Beispiel in Deutschland. Und sie haben mit der, im Lauf der Jahrzehnte mehr als flächendeckenden, Verbreitung von Bankomaten und “Plastikgeld” einen wichtigen Beitrag für Österreichs Konsumenten und die Wirtschaft in unserem Land geleistet.
 
Über 8.000 Bankomaten in Österreich
 
Im Jahr 1980 wurden insgesamt 35 Geräte angebracht, für eine Flächendeckung ging man damals von etwa 300 – 400 Geräten aus. Natürlich gab es auch Zweifler – so dachten einige, man würde mit rund 40 Geräten in ganz Österreich auskommen. Aus ihrer Sicht hätte sich der Service nicht durchsetzen können. Welch‘ ein Irrtum! Im Jahr 2000 gab es 5913 Geldausgabeautomaten, 2010 schon 8037 Geräte und 2014 waren es sogar 8.720 Geräte in Österreich.
 
1984 wurde der 200. Bankomat in Österreich mit Blasmusikkappelle und einem Kuchenbuffet in Waidhofen/Ybbs gefeiert. 1985 erklärte der damalige Geschäftsführer der Geldausgabeautomatengesellschaft GABE, Dkfm. Walter Solarovsky im KURIER:
Wir wollen schon in naher Zukunft alle Hauptbahnhöfe Wiens und in den Landeshauptstädten mit solchen Geräten versorgen, eine Installation in gut gehenden Autobahnraststätten wird noch überlegt.

Das ganz private Geheimnis: Der PIN Code
 
1988 versuchte ein Bankkunde verzweifelt, eine „besseren“ PIN Code zu bekommen:
 
„Ich weiß sehr wohl, dass sich die Codenummer aus verschiedenen Komponenten zusammen setzt, trotzdem möchte ich fragen, ob nicht die Chance besteht, dass ich eine glatte oder besser einprägsame Nummer bekomme, damit ich mir meine gefährlichen Hilfsaufzeichnungen in Zukunft erspare.
 
Der PIN Code ist jedoch ein automatisch errechnetes „Geheimnis“, das außer Ihnen nicht einmal Ihre Bank kennt.
Und das soll er auch bleiben : IHR Geheimnis.
 
Österreichs Bankomaten sind mit Sicherheitsvorkehrungen in Mechanik und Software ausgestattet, die jenen in anderen Ländern weit voraus sind. Außerdem setzte Österreich als eines der ersten Länder weltweit schon 1994 auf die sichere Chiptechnologie.
Praktisch, sicher, bargeldlos
1987 wurde die Bankomatkarte um eine Funktionalität erweitert, die bis heute immer wichtiger wird: das Bezahlen am Point of Sale (POS). In allen Branchen kann man in Österreich heute schon bargeldlos bezahlen. Aber in der täglichen Nutzung sind uns andere europäische Länder dennoch weit voraus. Und das obwohl die Anzahl der Bankomatkarten Ende 2014 die 9 Mio. Marke überstieg. Damit hat in Österreich jeder Erwachsene durchschnittlich 1,5 Bankomatkarten im Geldbörsel (Unternehmenskarten, Partnerkonto, etc.)
 
Bezahlen mit Plastikgeld ist für die meisten Menschen in Österreich trotzdem schon selbstverständlich. Die Annehmlichkeiten des bequemen, sicheren und modernen Kartenzahlens sind heute gar nicht mehr weg zu denken und haben gerade in Österreich noch viel Potenzial.
 
Beitragsbild:  Ishrona / Flickr / CC by 2.0