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Wie tickt das menschliche Geld-Gehirn?
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Was ist das menschliche Geld-Gehirn und wie reagiert es auf die neuesten Währungstechnologien? Das Zukunftsinstitut (www.zukunftsinstitut.at) hat sich in seiner neuesten Trendstudie mit dem Titel „Geld-Gehirn. Die Kulturtechnik des Bezahlens von morgen.“ gemeinsam mit Experten aus dem Finanzbereich und der Psychologie mit diesen Fragen rund um die Zukunft des Geldes beschäftigt.

Was ist das „Geld-Gehirn“?

Spätestens seit der Digitalisierung ist Geld zu einem Konstrukt geworden. Die Geldmünze an sich ist ja nicht das Objekt der Begierde, sondern das, was wir damit kaufen können. Geld ist ein Tauschmedium, auf das wir uns alle verständigt haben. Wir haben also im Laufe der Zeit ein sogenanntes „Geld-Gehirn“ entwickelt, das uns hilft, mit dem Konstrukt Geld umzugehen und rechnen zu können.

Das Geld der Zukunft ist virtuell – nicht einfach für unser „Geld-Gehirn“

Aufgrund der technologischen Möglichkeiten ist Geld nun aber längst nicht mehr an ein materielles Medium gebunden. Der Geldwert ist heute virtuell und steckt in der digitalen Information, in Form von Codes – ein Umstand der unserem Geld-Gehirn einiges abverlangt. Wir müssen daher verstehen, wie unser Denken in, über und mit Geld funktioniert. „Menschen ticken in Geld. Und weil wir automatisch in Geld ticken, fällt es uns schwer darüber nachzudenken, was es eigentlich ist. Genau das müssen wir aber tun, um die Zukunft des Bezahlens begreifen zu können”, so Harry Gatterer, Geschäftsführer des Zukunftsinstituts über die Motivation zur Studie.

Banken werden zu Beziehungsmanagern

Neben dem Funktionieren des menschlichen Geld-Gehirns beschreiben die Autoren in fünf konkreten Szenarien auch die Zukunft des Bezahlens: Das Geld wird durch die Geld-Cloud virtuell. Trotzdem werden digitale und analoge Währungssysteme nicht miteinander verschmelzen und Banken wird es auch in Zukunft geben. Digitales Banking wird den Mehrwert eines persönlichen Kundengesprächs nämlich auch in Zukunft nicht wettmachen können. Die Bank wird daher zu einem sozialen Raum, in dem Qualitäten wie Vertrauen und menschliche Beziehung spürbar werden - schlichtweg, weil menschlicher Kontakt besteht. Die Bank der Zukunft wird also zum Beziehungsmanager und gibt der Geld-Cloud ein Gesicht. Denn trotz zunehmender Technologisierung braucht es beim Thema Geld auch in Zukunft vor allem eines: Das Gefühl der Sicherheit und des Vertrauens.

Facts & Figures zur Studie
  • Titel: Geld-Gehirn - Die Kulturtechnik des Bezahlens von morgen | Herausgeber Zukunftsinstitut GmbH | März 2017
  • Konzeption: Harry Gatterer, Mark Morrison
  • Autoren: Christof Lanzinger, Verena Muntschick, Janine Seitz, Anna Herzog
  • Experten: Prim. Univ. Prof. DDr. Michael Lehofer, David Mock, Prof. Dr. André Reichel, DI Dr. Rainer Schamberger, Christian Schuldt
  • Preis: 125.00 € zzgl. MwSt.
  • ISBN: 978-3-945647-37-0
  • Link zur Publikation: https://onlineshop.zukunftsinstitut.de/shop/geld-gehirn/
 
Copyright Foto: Zukunftsinstitut 2017